„Schulkinowochen in Ammersricht ein voller Erfolg“

 

Jedes Jahr organisiert die Vision Kino GmbH deutschlandweit das Projekt zur Förderung der Film- und Medienkompetenz bei Schülern. Das Kino wird dabei zum Klassenzimmer, für das Medien- und Filmpädagogen/innen geeignete Filme suchen, die abgestimmt sind auf Unterrichtsfächer und lehrplanrelevante Themen.

„Lass uns mal wieder ins Kino gehen“, diesen Satz hört man unter Jugendlichen in Zeiten von Youtube und Streaming-Diensten leider nicht mehr allzu häufig, dabei ist doch gerade das Schauen eines Films im Kino vor der riesigen Leinwand mit einer großartigen Akustik etwas ganz Besonderes.

Dem wollen die Organisatoren mit den Schulkinowochen entgegen wirken und dabei über eine gezielte Auswahl der Filme die Kinder und Jugendlichen zu immer neuen Jahresthemen für aktuelle Problematiken sensibilisieren. Die Grund- und Mittelschule Ammersricht hat inzwischen bereits zum fünften Mal an den Schulkinowochen teilgenommen, doch so groß wie in diesem Jahr war die Beteiligung noch nie.

Dass teilweise schon der Weg zum Kino ein Abenteuer sein kann, zeigt der kleine "Abstecher" der R9 wegen einer Baustelle.

Insgesamt waren sieben Klassen mit knapp 140 Schülern im Cineplex in Amberg und die Begeisterung der Kinder war riesig bei Filmen, die von der „Kleinen Hexe“ über „Wunder“ , „Love Simon“ und „Ex machina“ bis hin zu der französischen Komödie „Die brillante Mademoiselle Neila“ reichten. Natürlich gehörte auch die Tüte Popcorn oder das Eis zum vollen Kinoerlebnis, was dank des vielfältigen Angebotes am Kinokiosk von den Kindern mit  Begeisterung angenommen wurde.

Nicht vergessen darf man zuletzt ein dickes Dankeschön an die Organisatoren des Cineplex vor Ort für das Mitwirken, aber auch an die teilnehmenden Lehrkräfte, die bereit waren, sich mit ihren Klassen auf die Projektidee einzulassen und feste Kinoluft zu schnuppern.

 


 

Besuch der R6 bei der Freiwilligen Feuerwehr

 

 


 

Die Kraft des Wassers

 

Die Klasse R6 baut im NT-Unterricht Maschinen, die die Kraft des Wassers nutzen.

Das Thema "Wasser" ist ein wichtiger Unterrichtsbaustein im offiziellen Lehrplan der 6. Klasse und was liegt da näher, als sich beim Experimentieren eigenständig damit zu beschäftigen, wie man die Kraft des Wassers sicht- oder spürbar machen kann.

   

Am Anfang stand erst einmal eine Skizze, die innerhalb der Gruppen angefertigt wurde, um den weiteren Ablauf und das Vorgehen zu klären. Im Anschluss wurde es schon konkreter, denn sowohl der Bedarf an Materialien als auch das Aufteilen der Aufgaben mussten geklärt werden. Natürlich stand die Lehrkraft, Herr Bernhard Hirsch, den Schülern beratend zur Seite, doch im Grunde entsprangen die tollen Ergebnisse hauptsächlich den Ideen und der Kreativität der Kinder.

Bei der Präsentation zeigte sich schließlich auch, dass nicht jedes Modell in vollem Umfang funktionierte oder den harten Schulalltag nicht in der Form überstanden hatte, wie es ursprünglich gedacht war. Wichtig war trotz des vermeintlichen Scheiterns aber, dass die Gruppenmitglieder erklären konnten, warum ihre Maschine gar nicht oder teilweise die Anforderungen erfüllt hat. Das Reflektieren über das Herangehen an die Aufgabe und Bewerten der Ergebnisse gehört ja zu einer wesentlichen Kompetenz, die man damit anbahnen will.

  

 


 

Die Woche der Gesundheit  und Nachhaltigkeit

 

Schüler berichten über die vielfältigen Aktionen, die im Rahmen der Projektwoche den Unterricht bereichert haben.

In der Woche vor den Herbstferien fand in der GMS Ammersricht die Gesundheits- und Nachhaltigkeitswoche statt. Es gab viele Aktionen, darunter den absoluten Höhepunkt, unseren Sponsorenlauf. Die Kinder liefen Runden um die Schule und ihre Eltern zahlten dann pro Runde einen vorab vereinbarten Betrag. Der Sponsorenlauf fand am Freitag in der Woche statt. Fair gehandelte Bananen konnte man außerdem erwerben.

Die Klasse R4b bereitete eine Obstbowle und einen Kräuterquark zu. Der Inhalt der Bowle bestand aus Birnen, Ananas, Äpfeln, Bananen und verschiedenen Säften, wie zum Beispiel Apfel- und Kirschsaft. Passend zur Gesundheitswoche behandelten die Kinder der Klasse 4b auch das Thema „Rezepte schreiben“ im Deutschunterricht. Sie verfassten selbständig verschiedene Rezepte, darunter die Zubereitung einer Bananenmilch und eines Tomate-Mozzarella-Salates.

Allen Kindern bereitete die Woche der Gesundheit viel Freude. Dabei lernten sie viel Allgemeines über die Gesundheit und auch gesunde Ernährung.

Von Cato Hahn und Nils Hofmann.

 


 

"Ich habe Rücken!"

 

Im Zusammenhang mit der Gesundheitswoche der Grund- und Mittelschule Ammersricht knüpfte man Kontakt zur benachbarten Praxis Physio Vital von Volker Hierl, der nun eine Schnupperstunde angeboten hat.

Leider lässt sich auch schon bei vielen Schülerinnen und Schülern in den höheren Klassen genau der in der Überschrift zitierte Satz hören, wenn es zum Beispiel im Sport darum geht, Übungen zu absolvieren, die eine gewisse Stabilität der Rumpfmuskulatur voraussetzen. Das viele Sitzen, die mangelnde Bereitschaft, sich in der Freizeit zu bewegen und auch eine ausgeprägte Bequemlichkeit sorgen dafür, dass die Schulter-, Bauch- und Rückenmuskulatur verkümmert und sich auch der Bandapparat verkürzt.

Aufgeteilt in zwei Gruppen stellten nun Volker Hierl und seine Frau Kathrin parallel im Geräteraum und im Gymnastikraum vielfältige Übungen vor, die langfristig helfen können, die inzwischen so weit verbreiteten Probleme mit dem Rücken zu vermeiden. Nach einer kurzen Einweisung im Kraftraum durften die Schüler selbstständig unter der fachkundigen Anleitung von Volker Hierl ihre Muskulatur an den Geräten kräftigen und genau spüren, wo sich bei ihnen schon einige Haltungs-Defizite angebahnt haben.

  

Im Gegensatz dazu wurde im Gymnastikraum mit dem eigenen Körpergewicht gearbeitet und dabei sehr viel Wert auf den Bereich der Muskelspannung gelegt - das Anspannen und Halten der Körperspannung schien einige dann doch zu überraschen, angesichts der nötigen Anstrengung.

  

Zur Hälfte der Schnupperstunde erfolgte der Tausch und natürlich gab es in beiden Bereichen genügend Tipps zur Umsetzung im Alltag. Speziell das Bücken, Heben und Tragen, aber auch das richtige Sitzen sind ja wesentliche Ursachen, warum Menschen Schwierigkeiten mit ihrem Haltungsapparat bekommen. Am Ende war es eine rundherum gelungene Veranstaltung, bei der den Schülern zwar nur ein kurzer Einblick gegeben werden konnte, die Schule und auch die Physio-Therapie-Praxis aber hoffen, dass das ein oder andere hängen blieb. Herr Hierl stellte zudem in Aussicht, dieses Angebot gerne zu wiederholen und somit weiteren Schülern Hilfen zur Erhaltung ihres gesunden Rückens zu geben!


 

Halloween geistert durch die Ammersrichter Schule

 

Die neu gewählte SMV unter Leitung von Sophie Schuller aus der R8 hatte sich überlegt, dass es gut passen würde, vor dem Beginn der Herbstferien das Thema Halloween aufzugreifen. Über einen Elternbrief sicherte man sich die Hilfe der Elternschaft und zwar in einer überwältigenden Art und Weise, wie die Bilder von dem Buffet eindrucksvoll zeigen.

 

Parallel dazu gab es ein Bastel- und Schminkangebot, das die 8. Klasse mit Unterstützung von Frau Pöllinger für die Grundschüler im Klassenzimmer der 9. Klasse anbot. Die Kinder schnitten und schmückten Masken für Halloween in den wildesten Designs, was teilweise aber noch übertroffen wurde von den gruseligen Bildern, die das Schmink-Team in die Gesichter der Kinder zauberte.

  

  

Ein großer Dank für diese gelungene Aktion gilt natürlich der SMV, allen voran Sophie Schuller, die einige Widerstände zu überwinden hatte, aber auch den überaus kreativen Eltern, die so vielfältige Leckereien zum Thema Halloween auf den Tisch brachten.


 

Fast auf Augenhöhe mit der Zugspitze

 

Die Klasse R9 der Grund- und Mittelschule Ammersricht war in den Pitztaler Alpen auf Klassenfahrt.

Vor etwas mehr als einem Jahr entstand zwischen dem Klassenleiter Herrn Bernhard Hirsch und dem 1. Vorsitzenden des Vereins Jupiter e.V., Herrn Jörk Kaduk, die Idee, als Abschlussfahrt mit der 9. Klasse in das hochalpine Gelände des Pitztals zu fahren. Die Planungen begannen kurz danach und dank eines erfreulich einstimmigen Votums der Klasse und der Elternschaft für dieses Abenteuer, wurde es schließlich konkret. Mit der Firma Sport Lange fand sich ein Partner, der mit großzügigen Angeboten und seinem Fachpersonal die Auswahl und den Einkauf der notwendigen Ausrüstung im Juni unterstützte. Zudem konnten die Schüler auf diese Weise bereits vor den Sommerferien das ungewohnte Schuhwerk einlaufen.

 

Nahezu direkt nach den Ferien ging es los und um 8.15 Uhr rollte der Bus der Firma Reichert mit 16 gespannten Schülern und ihren zwei Lehrkräften in Richtung Pitztal los, wo man eine Woche auf dem Taschachhaus verbringen würde. Alles verlief bis auf den üblicherweise dichten Verkehr rund um München sehr ruhig und als die ersten Berge vor den Fenstern auftauchten gab es schon ein großes Staunen, denn für viele Schüler war es absolutes Neuland, sich so weit nach oben in die Berge zu begeben.

 

  

Doch davor stand erst einmal der Aufstieg, der sich leider ein wenig als Problem erweisen sollte. Erst einmal steuerte der Bus den falschen Berg an, wodurch sich eine nicht unerhebliche Verspätung ergab und später bekamen ein paar Schüler noch Schwierigkeiten mit dem Kreislauf, was aber durch das umsichtige Handeln der Bergführer von Jupiter gut gemeistert werden konnte. Natürlich gönnte man den Schülern deshalb am zweiten Tag etwas Ruhe und die körperlichen Anstrengungen hielten sich in Grenzen. Man beschäftigte sich mit spielerischen Übungen zur Trittsicherheit, erarbeitete sich einen „Hütten-Knigge“ und übte am Nachmittag den Umgang mit Sitzgurt und Klettersteigset für den Einsatz am Gletscher.

  

Das Fazit am Abend fiel entsprechend positiv aus, das leckere Essen tat ein Übriges und zudem hatten sich die meisten nun auch schon sehr gut an die Höhe gewöhnt. Der Mittwoch startete mit blauem Himmel, gerade recht für den Ausflug zum Taschachferner, einem Gletscher, dessen Ausläufer sich vor dreißig Jahren noch bis zur Hütte erstreckten. Die Schüler konnten dort mit eigenen Augen sehen, was der Klimawandel verursacht und welch große Teile des Gletschers bereits abgeschmolzen sind.

  

Zudem war es spannend, sich mit Steigeisen auf dem Gletscher zu bewegen, Eisschrauben zu setzen und auch einen Blick in Gletscherspalten und Eis-Höhlen zu riskieren. Bei der Rückkehr zum Haus tobten sich die Schüler bei ein paar Spielen zum Stärken des Gruppengefühls und der Zusammengehörigkeit aus.

   

Den Höhepunkt der Woche bildete dann der Donnerstag, der die Klasse mit ihren Bergführern zuerst auf das Vordere Köpfle (2740 m) führte. Dort veranschaulichte man den Schülern, wie weit sie schon auf ihrem Lebensweg gekommen sind, aber noch mehr, wie sehr ihr zukünftiges Leben in Beruf und Alltag von den Entscheidungen abhängen wird, die aktuell zu treffen sind. Im Anschluss folgte der Aufstieg auf über 2800 m Höhe, also beinahe so hoch wie Deutschlands höchster Berg, zu einem herrlich gelegenen Gletschersee. Für den Abstieg hatten sich die Betreuer und Lehrer noch etwas Besonderes ausgedacht, denn jeder Schüler sollte einen Teil des Weges allein gehen und bekam in mehreren Etappen dafür jeweils eine Frage oder einen Gedanken mit auf den Weg. Dabei sollten sie in Ruhe reflektieren, was sie in der Woche erlebt hatten, welchen Menschen sie vertrauen und wie sie das Erlebte in ihren Alltag mitnehmen und bei zukünftigen Herausforderungen davon profitieren können. So war dann der letzte gemeinsame Abend geprägt von einem gewissen Wehmut, denn die Woche war wie im Flug vergangen und die Vielzahl der Eindrücke berührte jeden.

 

Der Rückweg und die Heimfahrt blieben von jeglichen Aufregungen verschont und kurz vor 20 Uhr konnten die Eltern ihre erschöpften, aber glücklichen Schützlinge in die Arme schließen. Ein großes Dankeschön darf aber nicht vergessen werden, denn bei so einem Abenteuer sind so viele Unterstützer beteiligt, allen voran die Eltern und die Schulleitung, die es ja erlauben und befürworten müssen. Dann die vielen fleißigen Hände im Verein Jupiter e.V., die akribisch die ganze Durchführung geplant und uns mit Material unterstützt haben, und natürlich die Sponsoren, sei es der Sport Lange, der Elternbeirat und nicht zuletzt der Oberbürgermeister Michael Cerny, der eine überaus großzügige Spende von der Sparkasse Amberg-Sulzbach für das Projekt anregte.


 

Unterkategorien

Hier stehen alle Beiträge aus dem Schuljahr 16/17!