Besuch der Amberger Wirtschaftsjunioren

 

Klassenleiterin Susanne Bierler gelang es, für das aktuelle Schuljahr die Amberger Wirtschaftsjunioren, unter der Leitung von Bernhard Reif, für die Mittelschule Ammersricht zu gewinnen.  Im Rahmen der Berufsorientierung der 9. Jahrgangsstufe nahmen sie die Berufswünsche der Schüler näher unter die Lupe.

So musste jeder zukünftige Auszubildende ein voll ausgearbeitetes Portfolio mit Bewerbungsschreiben, Lebenslauf und Zusatzqualifikationen abgeben, welches dann auch kritisch analysiert wurde.  Aber damit nicht genug, jeder Abschlussschüler fand sich auch in einem „realen“ Bewerbungsgespräch wieder, in dem er eine halbe Stunde lang auf Herz und Nieren geprüft wurde.

Viele der Neuntklässler befanden sich das erste Mal in einer derartigen Situation und eine gewisse Nervosität war unverkennbar. Dennoch zeigten sich die meisten Schüler sehr bestimmt in ihren Berufswünschen und traten zielorientiert auf. Sie konnten viele interessante Hinweise, vom äußeren Erscheinungsbild bis zum geschickten Beantworten von Fragen, mit nach Hause nehmen.

Erfreulich für Schulleiter Markus Lacher und Lehrerin Susanne Bierler war, dass den Schülern bescheinigt wurde, an dieser Schule gut aufgehoben und für die Zukunft gewappnet zu sein.

Die Mittelschule Ammersricht dankt den vier teilnehmenden Wirtschaftsjunioren für Ihre Mühen, die große Kompetenz und das wertvolle Feedback.

 

Von links: Bernhard Reif, Dieter Kohl, Susanne Bierler, Stefan Mühleisen, Daniel Einhäupl

 


Das „weiße Gold“ von Hirschau

Schüler der 8. und 9. Klassen der Grund- und Mittelschule in Ammersricht besuchen den Info- und Karrieretag des AKW in Hirschau

Neben einigen anderen Schulen waren auch die 8. und 9. Klasse der GMS Ammersricht zu dem Info- und Karrieretag im AKW in Hirschau eingeladen worden. Die potentiellen Auszubildenden sollten die Gelegenheit erhalten, sich über die vielfältigen Ausbildungsberufe vor Ort, den Ablauf der Fertigung, die Lagerstätten und die verschiedensten Einsatzgebiete der Produkte des AKW zu informieren. An den Infostationen fanden sich vor allem Auszubildende aus den einzelnen Fachrichtungen, die aus ihrer persönlichen Sicht die interessantesten Inhalte vorstellten, aber natürlich auch auf Schwierigkeiten und spezielle Anforderungen hinwiesen.

Darüber hinaus gab es eine Werksführung mit dem Leiter der Aufbereitung, Dr. Stefan Huber, der allerlei Interessantes zum Bereich der Kaolinproduktion erläuterte, während er die Schüler durch die einzelnen Prozessschritte begleitet und dabei mit imposanten Zahlen aufwarten konnte.

Ein absolutes Highlight war aber die Fahrt durch die Förderstätten mit dem KRAZ, einem besonders umgebauten Besucher-LKW, der die Schüler in die bis zu 75 Meter tiefen Sandgruben führte, wo man unter anderem auch einen 190-Tonnen-Bagger bestaunen konnte, der die Hauptlast der Abbauarbeiten übernimmt.

Natürlich machte so ein Tag auch hungrig und das Team um Ausbildungsleiter Tobias Hubmann hatte an alles gedacht – ein Foodtruck mit leckeren Hot Dogs und dazu die klassische bayerische Variante, die Leberkässemmeln, fanden reißenden Absatz bei den Gästen. Am Ende war es ein rundum gelungener Tag, der viel Impulse für die anstehende Berufswahl geliefert, aber sicher auch jede Menge Spaß beschert hat.

 


Die Schule in Ammersricht im Zeichen von Gesundheit und Nachhaltigkeit

 

Bereits zum dritten Mal beteiligte sich die Grund- und Mittelschule in Ammersricht an der bundesweiten Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit. Da die Ammersrichter Schule ja gleichzeitig auch Umweltschule ist, war es relativ einfach, im schulischen Alltag Anknüpfungspunkte an die Themen Bewegung, gesunde Lebensführung und Rücksicht auf die Umwelt zu finden.

Eingeläutet wurde die Projektwoche durch ein Stationentraining rund um die Milch, das die Fachlehreranwärterin Theresa Reil zusammen mit Frau Theresia Troppmann vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Amberg organisiert hatte. Dabei bekamen die Schüler einen umfassenden Einblick in die besondere Bedeutung der Milch im Rahmen einer vollwertigen Ernährung, lernten Hintergründe zur Produktion, zu den verschiedenen Qualitätsstufen und auch dem Entschlüsseln des Packungsaufdruckes kennen.

   

 

Am Dienstag folgte dann schon ein gesunder Pausenverkauf der Klasse R8, die ausgehend von den Inhalten des PCB-Unterrichts, ein buntes Angebot zusammengestellt hatte, das regen Anklang in den Reihen der Mitschüler fand.

Der Mittwoch reihte sich nahtlos in die Thematik ein, denn ein weiteres Stationentraining, bei dem die Grundschüler Lebensmittel mit allen Sinnen erleben durften, fand parallel zum Verkauf von gesunden, selbst produzierten, Getränken statt. Für dieses Angebot in der Pause zeichneten die Klassen R5 und R7 verantwortlich, die dabei die unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen kreierten. Außerdem war an diesem Tag auch die Ernährungsberaterin, Frau Andrea Meiler, zu Gast, die mit großer Begeisterung den Schülern die Theorie der „Low Carb – High (Healthy) Fat“- Ernährung nahebrachte. Dabei stellte sie einerseits die Besonderheit dieses Ernährungsansatzes in den Mittelpunkt ihres Vortrages, nämlich dass man mit hochwertigen und gesunden Fetten dem Körper schnell Energie liefern kann. Aber andererseits betonte sie mehrfach, dass vor allem eine bewusste Ernährung in Verbindung mit  Bewegung ein zentraler Punkt sein muss. Natürlich sind nicht alle Kohlenhydrate schlecht, man sollte aber bedenken, dass eben dieser Energielieferant durch Bewegung und Leistung möglichst schnell verstoffwechselt werden sollte. Mit großem Interesse folgten die Schüler den Ausführungen, ließen sich packen von den Veranschaulichungen, die sich Frau Meiler überlegt hatte und konnten so bestimmt einige Anregungen für ihren Alltag mitnehmen.

Zweifelsohne stand am Donnerstag der Höhepunkt der Woche auf dem Programm – der Sponsorenlauf! Die Eltern und Verwandte oder Bekannte der Schüler hatten sich im Voraus bereit erklärt, einen gewissen Betrag pro Runde (ca. 450 Meter) zu spenden. Höchstmotiviert trabte die gesamte Schülerschaft – darunter auch mehrere Klassen der Willmannschule – in ihren Laufschuhen Runde um Runde ums Schulhaus, schwitzte,  hatte dabei aber auch sichtlich Spaß, um am Ende einen stattlichen Betrag für einen guten Zweck zu erlaufen. Schließlich erzielte man mit über 3000 Runden eine Strecke von fast 1400 Kilometern, was einem Gesamtbetrag von über 3000 Euro entspricht, der je zur Hälfte der Schule und der Jugendarbeit der Ammersrichter Feuerwehr zugutekommt.

Um die Stärkung der Läufer kümmerte sich der eifrige Elternbeirat, der in der Aula Obst, Jogurt, Käsebrote und Getränke anbot. Sponsoren hierfür waren der Elternbeirat und die Milchwerke Bechtel aus Schwarzenfeld, die mit unzähligen Paletten Joghurt und Käse den Großteil des Angebotes gestemmt haben.

Zum Ausklang hatte Frau Brigitte Simmerl in ihrer 4. Klasse noch eine Info-Veranstaltung zur Zahngesundheit organisiert, bei der eine erfahrene Zahnarzthelferin das grundlegende Wissen um die Zahnhygiene auffrischte. Voller Eifer machten sich die 4.-Klässler daran, an den Kunststoffgebissen die Zähne zu schrubben, um dabei mit großer Freude die richtigen Putzbewegungen zu wiederholen. Am Ende bekam noch jedes Kind ein kleines Zahnputzset, das hoffentlich hilft, das Gelernte besser in Erinnerung zu behalten.

Abschließend kann man feststellen, dass die Gesundheitswoche wieder ein abwechslungsreiches und spannendes Programm geboten hat, bei dem für jeden etwas dabei war. Und das Hauptanliegen, nämlich unsere Schüler – und vielleicht auch die Eltern – ein Stück weit zu sensibilisieren für eine gesunde Lebensführung und die Idee der Nachhaltigkeit, konnte sicher bei den meisten erreicht werden.

 


 

Die Mehrsprachigkeit eines Armin Mueller-Stahl!

Das Kollegium der Grund- und Mittelschule Ammersricht hatte sich die Ausstellung „Gesichter und Figuren“ des berühmten Schauspielers Armin Mueller-Stahl im Amberger Stadtmuseum als Thema für eine Fortbildung ausgesucht.

DSC07909 DSC07915 DSC07912

Zunächst einmal gewährte die Referentin, Frau Wolters, den Lehrern einen umfassenden Einblick in die Mehrsprachigkeit des Künstlers, der eben nicht nur als renommierter Schauspieler bekannt ist, sondern eben auch ausgebildeter Konzertgeiger und sich eigentlich auch Zeit seines Lebens mit der Malerei beschäftigt hat. Er spricht also alle Sprachen der musischen Bereiche und begeistert gerade als Maler durch die Souveränität seiner Kompositionen aus Flächen und Linien.

DSC07916 DSC07919 DSC07918

Im ersten Ausstellungsraum finden sich zahlreiche großformatige Werke, die er, inspiriert durch große Filmproduktionen, oftmals während Drehpausen erschaffen hat. Dabei stechen die ausdrucksstarken Gesichter hervor, in denen sich wunderbar die Stimmung eines ganzen Filmes oder eben auch einer einzelnen Szene widerspiegelt. Überhaupt kann man feststellen, dass Stahls Fähigkeit, mit Farben und wenigen Linien die Charaktere seiner Motive ganz klar und für jeden erkennbar einzufangen, unglaublich ausgeprägt ist. Das zeigt sich auch sehr deutlich in dem Raum, in dem sich die Siebdrucke und Lithographien finden, denn dort ist ein Reigen illustrer Künstler aus Musik und Literatur, die er in einmaliger Weise und gern auch in Anspielung auf berühmte Bilder oder Plakate eingefangen hat.

Am Ende waren alle Teilnehmer gefangen von den unterschiedlichsten  Eindrücken, dem Widerspiegeln des ganz persönlichen Lebensweges von Armin Mueller-Stahl und natürlich auch der Vielseitigkeit seiner Werke.