Verleihung der Zertifikate für den ECDL an der Grund- und Mittelschule Ammersricht

 

Die Grund- und Mittelschule Ammersricht ist seit  September 2008 Prüfungszentrum für ECDL.

 

 

Der Europäische Computerführerschein ECDL ist der internationale Standard für Digitale Kompetenz. Durch das Ablegen verschiedener Prüfungen in Modulen wie z. B. Word, Excel, Online-Grundlagen oder Computer-Grundlagen weisen die Schüler nach, dass sie sicher und professionell mit dem Computer umgehen können.

Um fit für eine Prüfung zu sein, muss man sich ca. ein halbes Jahr mit dem jeweiligen Thema intensiv auseinandersetzen und zusätzlich zum ECDL-Unterricht auch zu Hause üben. Über die bestandenen Prüfungen bekommen die Schüler Nachweise, die sie ihren Bewerbungen beilegen können. Erst wenn vier Prüfungen bestanden wurden, bekommt man das ECDL-Base Zertifikat überreicht.

Wer als Arbeitgeber einen Schüler mit dieser Qualifikation einstellt, weiß, dass sein Mitarbeiter für das Lösen trivialer Computerprobleme keine wertvolle Arbeitszeit verschwendet, sondern zügig Lösungen findet. Firmen, welche den ECDL bereits für ihre Mitarbeiter etabliert haben, sparen sich sehr viel Geld, da die Prüfungen nicht kostenlos sind.

 

Es ist nicht selbstverständlich, dass es in jedem Jahrgang Schüler gibt, die alle vier Prüfungen bestehen.  In diesem Jahr sind wir stolz, dass dies mit Dominik Kiefl, Uli Hannusch und Daniel Jankowski gleich drei Schülern bei uns gelungen ist.  Im Rahmen einer Schulversammlung bekamen die Schüler die Zertifikate von Session Manager Johannes Wüst und Rektor Stephan Tischer überreicht.

 

 


 

Die Aktivposten sagen "Servus"!

 

Den Auftakt für die Verabschiedung der 9a bildete ein wunderbarer Gottesdienst, den größtenteils Gisela Seeburg vorbereitet hatte. Thematisch drehte sich alles im wahrsten Sinne des Wortes um das Rad, Riesenräder, Tandems, Zahnrad- bahnen, Einräder oder auch Wasserräder. Denn zu all diesen Bildern entsponnen sich kleine Geschichten, die wichtige Aspekte bei der Entwicklung der Absol-venten hervorhoben. Sei es die Zusammenarbeit, das Annehmen von Hilfe, der stete Wechsel von auf und ab oder auch das Halten des Gleichgewichts, ohne die eigene Mitte zu verlieren. Die stimmungsvolle Musik und die wohl gewählten Lieder ergänzten die Wirkung dieser Worte und sorgten für eine ganz besondere Atmosphäre.


Danach hieß es für die 18 Schüler der Klasse 9a bei der Feier in der Aula, nun nach neun oder zehn Jahren endgültig Abschied zu nehmen und sich von ihrer schulischen Heimat erst einmal zu trennen. Doch Oberbürgermeister Michael Cerny will sich gern überraschen lassen, ob eventuell später, bei der schon ge- planten Sanierung der Schule Ammersricht, ein junger Mann aus der Entlass-klasse 2016 als Handwerksgeselle an seiner alten Wirkungsstätte tätig sein wird.

 

Rektor Stephan Tischer lobte das Durchhaltevermögen und den Leistungswillen der Absolventen. Cerny sah im Abschlusszeugnis eine gute Basis für die Zukunft. Wünschenswert für ihn wäre, dass die jungen Leute beruflich in der Region bleiben. Maria Bauer, die Elternbeiratsvorsitzende, war sich mit ihren Vorrednern einig, dass die künftigen Ex-Schüler stolz auf ihre gezeigten Leistungen sein können. Der Quali sei ein Meilenstein im Leben.

 

Seinen Rückblick auf die vergangenen drei gemeinsamen Jahre umrahmte Klassenleiter Bernhard Hirsch mit einer Bildersequenz. Thema seiner Rede war das Teamwork. Denn eigentlich alles, was man gemeinsam erreicht habe, liege darin begründet. Hirsch: "Mein Anliegen in den zurückliegenden Jahren war vor allem, die Schüler zu einer Einheit zu formen, deren Leistungsfähigkeit höher ist als die Summe der Einzelfähigkeiten. Und ich denke, dass mir das zusammen mit meinen Schülern auch gelungen ist."

  

Aus seinem Rückblick konnte man entnehmen, wie vielfältig das Angebot war. Herausragend war aber die große Begeisterungsfähigkeit der Klasse für Arbeiten, mit denen sie sich immer wieder in den Dienst der ganzen Schulgemeinschaft stellten. Exemplarisch sei hier das Renovieren der Aula zusammen mit den Eltern genannt, das die 9a noch in ihrem letzten Schuljahr in die Tat umsetzte und das große Engagement als Streitschlichter und Sportmentoren. Schulisch begann man in der 7. Klasse mit einem Präventions-Training auf der Althütte beim kleinen Arbersee und hangelte sich in der Folge über die verschiedenen Maßnahmen zur beruflichen Orientierung bis hin zu einem Quali-Training vor den schriftlichen Prüfungen und einer grandiosen Abschlussfahrt nach Berlin dem großen Ziel ent- gegen.

Bernhard Hirsch freute sich, dass alle in der Klasse die Abschlussprüfung ge- schafft haben. Zusammen mit dem Schulleiter und dem Oberbürgermeister ehrte er abschließend auch die drei Schülerinnen mit der besten Quali-Prüfung:

Michelle Siegel (2,0), Michalea Auers (2,1) und Jessika Hahn (2,2) (v. re. n. li.).

Bild und Textteile: „Foto: Uschald-PR Amberg“

Nach einem kleinen Sektempfang in der Schule ließen es sich die Schüler, Eltern und der Klassenleiter in Amberg bei mexikanischen Spezialitäten schmecken und fanden so einen gelungenen Schlusspunkt am Ende von drei sehr erfolgreichen, abwechslungsreichen und sehr oft auch lustigen Jahren.

 


 

Urkunden und T-Shirts für die "Bunt-ist-schöner-Staffeln"!

 

Zum Ende des Schuljahres verlieh der Schulleiter des Sonderpädagogischen Förderzentrums Amberg, Norbert Knauer, den Teilnehmern am Staffelwettbewerb des Stadtlaufs in Sulzbach-Rosenberg Urkunden, T-Shirts und Kinogutscheine als Anerkennung für die gezeigten Leistungen.

 

Ein großer Teil der Schulfamilie hatte sich zu der Ehrung versammelt, bei der insgesamt 12 Schülerinnen und Schüler, die in gemischten Staffeln mit Schülern aus der Grund- und Mittelschule Ammersricht und dem Förderzentrum Amberg teilgenommen hatten, ausgezeichnet wurden. Mit großem Stolz nahmen die Sportler ihre Urkunden entgegen und die beteiligten Lehrkräfte betonten, dass dies ein gelungener Auftakt für weitere gemeinsame Projekte gewesen sei, was man im nächsten Schuljahr gerne aufgreifen werde.

 


 

Einmal Berlin sehen und…

 

Abschluss fahrt der 9a aus Ammersricht in die Hauptstadt

Die gemeinsame Schulzeit der 9a aus der Grund- und Mittelschule Ammersricht geht zu Ende und nach den vielen Unternehmungen in den letzten drei Jahren führte nun die Abschlussfahrt die Schüler nach Berlin, sozusagen als Höhepunkt. Immerhin sollte ja eigentlich jeder „Staatsbürger“ einmal seine Hauptstadt gesehen haben!

Entsprechend voll gepackt war auch das Programm für die fünf Tage in der Spreemetropole, das sowohl kulturelle Aspekte, als auch die politische Bildung das Erleben der Freizeitmöglichkeiten in der Hauptstadt zum Inhalt hatte.


Beginnend mit einer obligatorischen Stadtführung entlang der typischen Touristenhighlights wurde so zunächst ein Überblick geschaffen, bevor man am Dienstagnachmittag bei angenehmen Temperaturen zum Wannseebad aufbrach.


Ein Teil der Klasse bevorzugte da allerdings Berlins Qualitäten als Shopping-Paradies, denn schließlich kann man ja nicht von jedem Kleidungsstück behaupten, es in der Hauptstadt gekauft zu haben. Der Mittwoch startete mit dem Besuch des Mauermuseums am Checkpoint Charlie, wo man die Verzweiflung der Bewohner ehemaligen DDR förmlich greifen konnte. Gleich im Anschluss ging es politisch weiter, denn der Bundesrat hatte zu einer hoch interessanten Informationsveranstaltung geladen und zwar inklusive eines kleinen Rollenspiels, um die Abläufe bei einer Gesetzesinitiative besser verstehen zu können. Plötzlich fanden sich die Schüler in der Rolle von Ministerpräsidenten der einzelnen Bundesländer wieder oder mussten sich als Bundesminister oder Bundesratspräsident mit aller Ernsthaftigkeit schlagkräftige Argumente für oder gegen ein Gesetz ausdenken. Nachdem man danach den Nachmittag erneut dem Konsum gewidmet hatte, war die abendliche Führung im Bundestag mit einem spektakulären Blick auf Berlin im Abendrot von der Besucherterrasse des Reichstagsgebäudes ein perfekter Kontrast zur Hektik in den Geschäften.


Doch damit noch nicht genug, denn es standen für Donnerstag ja noch die Hackeschen Höfe, ein Abstecher bei der Bayerischen Landesvertretung (wo man von MdB Barbara Lanzinger eingeladen war und zudem einen leckeren typischen bayerischen Schweinebraten serviert bekam) und eine Kanutour auf der Spree an. Nun, abhängig vom persönlichen Engagement, konnte man die Kanutour durchaus als Wassersport bezeichnen, denn ein paar Teilnehmer ließen es sich nicht nehmen, die Badetemperatur der Spree zu erkunden und ihrer Kleidung genüsslich eine Vollwäsche in dem Hauptstadtfluss zu gönnen.


Da war das gemeinsame abschließende Abendessen in einem alt einge-sessenen Berliner Restaurant, dem Cafe Bleibtreu, natürlich genau die richtige Gelegenheit, um die Erlebnisse der Woche mit reichlich Ausschmückungen noch einmal Revue passieren zu lassen. Leider galt es am Freitag bereits nach dem Frühstück die Heimreise mit dem ICE anzutreten, denn alle waren sich einig, dass die Woche viel zu schnell vergangen war und Berlin noch sehr viele reizvolle Ecken zum Entdecken bieten würde.


Ein großes Dankeschön von Seiten der Klasse und der Lehrkräfte gebührt dem Elterbeirat der Schule, dem Bundesrat und dem Bürgerbüro der Frau Lanzinger, die sich bei der Finanzierung der Fahrt beteiligten. Nicht vergessen darf man aber auch den Veranstalter, die Feisinger Klassenfahrten GmbH, die mit viel Einfühlungsvermögen bei der Programmgestaltung und großem Engagement wesentlich dazu beigetragen hat, dass dieser Abschluss sicher allen Beteiligten noch sehr lange in Erinnerung bleiben wird.


 

Schillers Ballade „Der Handschuh“ – Eine Inszenierung für Grund- und Mittelschüler!

In der voll besetzten Turnhalle fand der alljährliche, musikalisch raffiniert umrahmte Theaterabend  der Grund- und Mittelschule Ammersricht statt.

Noch vor der Begrüßung durch Rektor Stephan Tischer begeisterten die Dritt- und Viertklässler zusammen mit ihrer Choreografin Lena Paris das Publikum und zeigten ihren „Schullandheimtanz“ zu fetzigen Klängen mit heißem Hüftschwung.

Danach folgte der von Brigitte Simmerl wie immer abwechslungsreich gestaltete, kurzweilige musikalische Teil des Abends mit Orff-, Gesangs- und Trommelstücken. Ob Flötenspieler, Keyboarder, Sänger oder auch Sportler beim englischen Rap – alle Kinder der Klassen 3/4 und 4a durften ausnahmslos präsentieren, was sie im Musikunterricht gelernt hatten. Damit wurde die vom Kultusministerium festgelegte „Aktionswoche Musik in Bayern“ gebührend zelebriert.

Für Überraschung sorgte der Gedichtvortrag „Der Handschuh“ von Friedrich Schiller, der auf das Theaterstück einstimmen sollte. Zweit- und Drittklässler verstärkt durch eine Erst- und Viertklässlerin  trugen dieses „uralte Gedicht“ ausdrucksstark, mit beeindruckender Mimik und überzeugender Gestik vor.

Nach der Pause stellte Martina Tobollik ihr neuestes Theaterprojekt – Schiller für Grund- und Mittelschüler - vor. Schon lange reizte die Theaterlehrerin die Ballade vom Handschuh für ihre Theatergruppe, die heuer aus Viert- und Fünftklässlern besteht. Die Zuschauer wurden in die Welt der Ritter und Fräulein versetzt. Während die Damen den Herren gefallen wollen, wünscht sich Fräulein Kunigunde zum Leidwesen der Anstandsdame nur ein Schwert und ein Pferd. Sie will kämpfen, Ritter besiegen und Drachen töten.

Die Herren in Rüstung schwärmen für die hübschen, stickenden Frauen. Diese wiederum erwarten die Zuneigung der Ritter, die aber nicht einmal in der Lage sind, Liebesbriefe zu schreiben. Nur Kunigunde wirft – wie Friedrich Schiller es geschrieben – den Handschuh zwischen Tiger und Leu mittenhinein. Ritter Heinrich (ausnahmsweise nicht Delorges wie im Original) stürzt sich zwischen die wilden Tiere und holt seiner Angebeteten den Handschuh, wirft ihn ihr aber ins Gesicht. Durch das geschickte Handeln der Anstandsdame kamen zum Glück wenigstens die Zuschauer in Ammersricht doch noch in den Genuss eines Happy Ends.

Eine abwechslungsreiche Szenenabfolge, multimediale Elemente, die musikalische Untermalung  und vor allem die Exaktheit und Freude beim Spiel faszinierten das Publikum. Es belohnte alle Akteure des rundum gelungenen Abends mit einem tosenden Applaus.