Die Schule in Ammersricht als Zentrum gesunder Lebensführung

 

Eine Woche lang drehte sich an der Grund- und Mittelschule Ammersricht alles um die Themen Gesundheit, Nachhaltigkeit und Bewegung. Um den Schülerinnen und Schülern den Spaß an Bewegung und die Lust an gesunder Ernährung zu vermitteln, fanden an den Tagen verschiedenste Aktionen statt.

Eingeläutet wurde die Projektwoche der Gesundheit und Nachhaltigkeit durch den gesunden Pausenverkauf der Klasse R8. Im Vorfeld wurde wochenlang organisiert und geplant. Die Klasse stellte im Rahmen des PCB-Unterrichts ein abwechslungsreiches Angebot zusammen, fertigte Plakate und Flyer an und nahm Bestellungen auf, damit die Einkäufe kalkuliert werden konnten. Die Vorbereitungsarbeiten wurden gleichmäßig aufgeteilt und so konnten am Montag allerhand leckere selbstgemachte Snacks verkauft werden. Die verschiedenen Smoothies entwickelten sich zum Verkaufsrenner und einem gesunden Wochenstart stand somit nichts mehr im Wege.

Das nächste Highlight stand schon am Dienstag auf dem Porgramm und trotz Nieselregens fiel der Startschuss für den Sponsorenlauf pünktlich um 10 Uhr auf dem Schulgelände.

Die Eltern oder andere Verwandte der Teilnehmer mussten sich im Voraus bereit erklären, einen gewissen Betrag pro Runde, die 600 Meter betrug, zu spenden. Höchstmotiviert haben die gesamte Schülerschaft – darunter zwei komplette Klassen und einzelne Schüler der Willmannschule – und auch Herr Tischer, Frau Krettner und Frau Geiger ihre Laufschuhe angezogen und Runde für Runde geschwitzt, um den Betrag in die Höhe zu treiben.

Um die Stärkung der Läufer kümmerte sich der Elternbeirat, der in der Aula Obst, Jogurt, Häppchen und Getränke anbot. Sponsoren hierfür waren die Bäckerei Schlaffer, der Getränkemarkt Markgrafen, Früchte Löhner und Bayernland. Am Ende kam eine Strecke von fast 1500 km zusammen.

Dank der Eltern ergab der Sponsorenlauf einen stattlichen Betrag von annähernd 2300 Euro, der zur einen Hälfte der Schule zugutekommt und zur anderen Hälfte an FLIKA e.V. (Förderverein Klinik für Kinder & Jugendliche am Klinikum St. Marien Amberg e.V.) gespendet wird. Im Vordergrund stand jedoch die Freude an der Bewegung und der gemeinschaftlichen Aktion.

Neben einem Besuch im Amberger Cineplex und einem Kartoffeltag für die 1. Und 2. Klässler, an dem sich alles um die gesunde Knolle drehte, ergänzte eine Ausstellung der 5. Klasse zum Thema „Zucker in Lebensmitteln“ und ein Sport-Parcours in der Turnhalle das vielfältige Angebot der Gesundheitswoche. Gerade der Sport-Parcours forderte am Freitag zum Abschluss noch einmal einiges von den Schülern, die an unterschiedlichen Stationen richtig Gas geben mussten und teilweise mit hochrotem Kopf aus der Turnhalle kamen. Es sollten ja lediglich ein paar Tipps zu wenig aufwändigen Übungen, die man jederzeit zu Hause nachmachen kann, vermittelt werden. Die Regelmäßigkeit ist einfach der zentrale Aspekt im Hinblick auf die Förderung der Gesundheit, weshalb Herr Lothar Tripke und Frau Susanne Bierler genau unter diesem Aspekt ihre Übungen ausgewählt hatten. Es wäre sicher eine interessante Studie, die Bewegungsgewohnheiten unserer Schüler im Alltag mal über einen längeren Zeitraum zu beobachten und zu dokumentieren.

Abschließend kann man feststellen, dass die Gesundheitswoche wieder ein abwechslungsreiches und spannendes Programm geboten hat, bei dem für jeden etwas dabei war. Und das Hauptanliegen, nämlich unsere Schüler – und vielleicht auch die Eltern – ein Stück weit zu sensibilisieren für eine gesunde Lebensführung, konnte sicher bei den meisten erreicht werden.

 


 

Toter Winkel


Bereits vor einigen Wochen lernten die Schüler der Klassen K4 und R4 das verkehrsgerechte Verhalten mit dem Fahrrad im öffentlichen Straßenverkehr.

 


Nun wurden sie in einer sehr kurzweiligen Unterrichtsstunde auf die Gefahren durch den Toten Winkel praxisnah aufmerksam gemacht.

 


Vielen Dank dazu an Herrn Windisch, der bei der Ammersrichter Feuerwehr einen Lastwagen zur Demonstration ausgeliehen hatte und an die Gäste des ADACs, die den Kindern sehr anschaulich diese Gefahr verdeutlichten.

 

 

 


 

Streitschlichter in der R4

 

 


Im Rahmen des HSU- Unterrichts besuchten die Streitschlichter Stefan Pechtl und Jonas Neudecker  die Schüler der Klasse 4a zum Thema „Miteinander leben- Wie können wir Konflikte friedlich lösen?“ Zuerst stellten die beiden Mediatoren den Schlichtungsablauf vor, anschließend lösten sie in einem Rollenspiel einen erfundenen Streitfall.

 

 


 

Clever ins Netz


„Computermäuse Stamsried- Für mehr Sicherheit Ihrer Kinder im Netz“
Zu diesem Thema hatte die Schulleitung mit Hilfe einer finanziellen Unterstützung des Elternbeirats interessierte Eltern eingeladen.
Frau Birgit Zwicknagel hielt den kurzweiligen und engagierten Vortrag, wohl wissend, dass die virtuelle Welt den Einzug in viele Kinder- und Jugendzimmer bereits lange geschafft hat. Die Referentin, selbst ein bekennender Internetfan, engagiert sich für einen klugen und besonnenen Umgang mit diesem Medium. Einen breiten Rahmen nahm in ihrer Präsentation das Kommunizieren in sozialen Netzwerken ein. Sie sprach über das Chatten, auch bei Computerspielen, mit seinen möglichen Gefahren wie sexuelle Belästigung, Beleidigung und der größten Gefahr, dem Treffen außerhalb des Chats und gab dazu viele hilfreiche Tipps für das eigene Verhalten beim Anmelden und zum Beantworten von Fragen eines „Freundes“. Weiter wusste die Rednerin von zunehmenden Fällen von Cyber- Mobbing, da die neuen Medien die Hemmschwelle für Mobbing erheblich senken.

 


Zusammenfassend forderte Frau Zwicknagel die Eltern auf, selbst auf dem Laufenden zu sein und sich mit dem Medium zu beschäftigen. Wichtig sei es,  über die Gefahren des Internets, ohne Themen auszuklammern, offen zu sprechen. In den nächsten Wochen besucht die Referentin die einzelnen Klassen, um die Schüler für dieses Thema altersgerecht zu sensibilisieren.

 

 

 


 

Urkundenverleihung Schule mit Profil Inklusion

 

 

Jetzt ist es offiziell. Stellvertretend für unsere Mittelschule konnte Rektor Stephan Tischer in München von Staatssekretär Georg Eisenreich die Urkunde "Schule mit Profil Inklusion" entgegennehmen. Mit auf dem Bild: Norbert Knauer, Schulleiter des uns begleitenden Förderzentrums Willmannschule.

 

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