Der CSU-Ortsverband Wagrain-Ammersricht informiert sich über unsere OGTS

 

Seit einigen Wochen ist die OGTS in Betrieb. Nun informierte sich der CSU-Ortsverband über den Ist-Stand in Sachen Räumlichkeiten sowie über das pädagogische Konzept. Auskunft gaben Leonhard Lieret (Compass) und Schulleiter Stephan Tischer. Die Besucher, darunter 2. Bürgermeister Martin Preuß, Kreisvorsitzender Stefan Ott und Stadtrat Christian Schafbauer, zeigten sich erfreut über die geleistete Arbeit und die positive Entwicklung des schulischen Betreuungsangebots.  

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Rote Köpfe und heiße Ohren bei der Oberpfalzmeisterschaft

 

Zwölf Monate nach Erlernen des erstes Zuges in einem Schachkurs an unserer Schule wagten fünf Grundschüler bei den Oberpfalzmeisterschaften im Schulschach anzutreten. Am Freitag den 25.11.16 fuhren Lukas Decassian, Lennart Kohl, Marc Koller, Bela Schmidt-Burgk und Emil Schneider als Mannschaft zusammen mir Lehrer Stefan Schmidt nach Regensburg zum Turnier und wurden vor Ort gecoacht von ihrem schachlichen Begleiter der letzten zwölf Monate, Ulrich Eckl von der DJK Amberg.

 

 

Sie trafen dort auf 78 Schulteams, davon 17 in ihrer Altersklasse und viele Betreuer; alles in allem über 400 Personen. Freudige Nervosität und Anspannung war allseits zu verspüren; war es doch ihr allererstes Turnier! Und was es da alles zu beachten gibt: Man muss nicht nur die Regeln möglichst kreativ und fehlerfrei anwenden und das auch noch unter Zeitdruck mit einer Schachuhr, die nach jedem Zug zu bedienen ist. Man muss auch aufpassen, wo man korrekt sitzt, dass man die Schachetikette höflich beachten soll, wen man wie das Ergebnis zu melden hat und wann und wo es jeweils weitergeht. Vier Stunden Hochkonzentration für sieben Partien mit jeweils eigener Bedenkzeit von 15 Minuten. Im Lauf der vier Stunden wurden die Backen immer röter und die Ohren immer heißer.

 

 

 

Auch die ungewohnten Turnierbedingungen führten zu einem holprigen Start. In der ersten Turnierhälfte setzt es gleich drei deutliche Mannschaftsniederlagen. Die Ammersrichter Kinder fingen sich aber wieder und holten ihre Punkte dann in der zweiten Turnierhälfte. Am Ende hatte man dann 5:9 Mannschaftspunkte bei 10 Brettpunkten. Das bedeutete zwar aufgrund schachspezifischer Wertungsregeln bei der Feinwertung nur den vorletzten Platz. Aber die schönen Gewinnpartien in der zweiten Turnierhälfte sorgten eigentlich für einen gefühlten Mittelfeldplatz. Der Abstand zu einem höheren Rang ist außerordentlich gering.

 

Jedenfalls ein schönes Erlebnis für die fünf Kinder, die hartnäckig auf dieses Ziel hingearbeitet haben, innerhalb von zwölf Monaten, angefangen von nichts, in einem altersgerechten Turnierschach-Wettbewerb ihren „Mann“ zu stehen. Trainingsfleiß wird eben meist belohnt und in diesem Fall mit einem schulfreien Tag für die Fahrt nach Regensburg und einem spannenden Wettbewerb unter Gleichaltrigen.

 

 


 

Aktion Pomoc

 

Wie in jedem Jahr beteiligte sich unsere Schule wieder an der Weihnachtspäckchenaktion Pomoc!

Seit nunmehr gut  20 Jahren leisten Jugendliche aus unserem Landkreis mit dieser Aktion in der Vorweihnachtszeit einen wertvollen Beitrag, um Kriegswaisen und sozial schwachen Familien in Kroatien und Bosnien-Herzegowina eine Freude mit kleinen Weihnachtspäckchen zu bereiten.

 

 

Da wir heuer die Leerpakete erst spät erhalten hatten, konnten wir nur knapp 80  gefüllte Päckchen auf ihre Reise in den Balkan schicken.

Wir hoffen aber, dass wir trotzdem den Kindern eine kleine Weihnachtsüberraschung bereiten können.

Unser Dank gilt wie immer Frau Pechtl, die den Transport zu den Sammelstellen übernommen hat, unserer Schulsprecherin Laura Hren und ihrem Klassenkameraden David Rohrwild für das Organisieren in den Klassen und Elias Oudeh aus der P9, der die vollen Pakete verladen hat.

 


 

 

Hier Stinkt´s – Wie ein Schüler Mobbing erlebt

 

Das ue-Theater aus Regensburg präsentiert ein schwieriges Thema

Was hat Mobbing mit der Gesundheitswoche in Ammersricht zu tun? Diese Frage mag man sich durchaus stellen, aber die eindrucksvolle Vorstellung der beiden Protagonisten vom ue-Theater in Regensburg beseitigte schnell mögliche Zweifel. Marko ist das Mobbing-Opfer von Tine, die keine Gelegenheit auslässt, ihn zu drangsalieren. Das macht Marko nicht nur krank, nein er wird fast in den Selbstmord getrieben und schafft es nur knapp, diesem Schicksal zu entgehen. Aber auch Tine ist eine Getriebene, die versucht, ihre Probleme in der Familie über das Mobben von Mitschülern vergessen zu machen.

   

Fast 100 Schüler der 5. bis zur 8. Klasse der Grund- und Mittelschule Ammersricht verfolgten gebannt das aufwühlende Kammerspiel, das mit wenig Requisiten auskam, aber umso mehr die Mimik und die Körpersprache der Schauspieler in den Mittelpunkt rückte. Besonders wertvoll war die anschließende Besprechung mit den beiden Akteuren, die gekonnt mit den Äußerungen der Schüler das komplexe Geflecht rund um ein Mobbing-Opfer aufdröselten und so ihrem Publikum die grausamen Mechanismen vor Augen führten, die im Prinzip jeden treffen könnten. Allerdings gab es auch vielfältige Hinweise, wie man sich bereits im Vorfeld schützen kann, wo man im Zweifelsfall Hilfe bekommen kann und den Tipp, dass man sich unbedingt helfen lassen muss, um nicht unterzugehen!

Organisiert hatte dieses Angebot die Kommunale Jugendarbeit unter der Regie von Frau Claudia Mai und besonders erfreulich war, dass wegen des großen Zuspruchs aller Amberger Schulen die Theatertruppe aus Regensburg sogar noch einen zweiten Tag in Amberg blieb. Nur so war es den Ammersrichtern überhaupt möglich, in diesen Genuss zu kommen, da die ersten beiden Vorstellungen ruckzuck ausgebucht waren. Dank der Zuschüsse für die kommunale Jugendarbeit war auch der Eintritt mit einem Euro erfreulich günstig!

 


 

Wie haben wir auch morgen noch eine lebenswerte Welt?

 

Die Dokumentation „Tomorrow“ – Ein Film, der Hoffnung macht!

Während der Gesundheitswoche in der Grund- und Mittelschule Ammersricht stand auch ein Besuch im Amberger Cineplex auf dem Programm, bei dem die Schüler, der 6., 7., 8. und 9. Klasse den Film Tomorrow zu sehen bekamen. Diese ausgesprochen positive Dokumentation beschäftigt sich mit real existierenden Ansätzen in verschiedensten Ländern unserer Erde, die sich unter anderem um die Themen Nachhaltigkeit, Schonung unserer Ressourcen, Wirtschaftswachstum, Bildung und alternative Wirtschaftssysteme drehen.

Interessant waren dabei vor allem die Einblicke in eigentlich altbekannte Verfahren bei der Landwirtschaft, die Rücksicht auf die natürlichen Schutzmechanismen der Natur nehmen und nicht zur Ausbeutung der Böden und Verlust der Artenvielfalt führen. Außerdem lieferte der Film spannende Informationen zum finnischen Schulsystem, das hoch differenziert arbeitet, aber natürlich als grundlegende Voraussetzung auf wesentlich mehr Personaleinsatz und deutlich kleinere Klassen bauen kann. Damit wurde schnell klar, wie einseitig alle Vergleiche mit den Vorzeigeschulen in Skandinavien sind, die unsere so genannten Bildungspolitiker immer anführen. Zielvorgaben, die daraus abgeleitet werden, müssen scheitern, denn unser Bildungssystem stellt leider nur einen Bruchteil der eigentlich notwendigen Geldmittel zur Verfügung – und gute Aus- und Weiterbildung kostet nun mal Geld!

Den Schülern fiel es zwar mitunter schwer, den komplexen Zusammenhängen im Detail zu folgen, aber letztendlich ging es ja auch um das Aufzeigen der vielfältigen Lösungsansätze in einem optimistischen Kontext, der dann auch im kleinen Rahmen zu Hause umgesetzt werden kann. Ein herzliches Dankeschön von Seiten der Schule geht dabei an die Organisatorin Claudia Reichl vom Cineplex, die diesen informativen Ausflug erst möglich gemacht hat.