Der Blick über den Tellerrand

 

Religionsunterricht bietet Einblick in das Innere der Amberger Synagoge und den jüdischen Glauben.

Die Religionslehrkraft Frau Barbara Koller hatte im Rahmen des Religionsunterrichtes den jüdischen Glauben behandelt und wollte ihren Schülern am Beispiel der Amberger Synagoge die Theorie auch im Original nahe bringen. Besonders interessant war diese Führung, weil mit dem amtierenden Rabbiner Elias Dray nun seit 2013 ein Amberger die über 40 Jahre verwaiste Stelle des Rabbiners besetzt.

Nach der Begrüßung erzählte der Rabbiner zunächst einmal über die jüdische Gemeinde Ambergs, über seine Aufgaben im Speziellen und aus dem Alltagsleben einer jüdischen Familie. Er ging dabei auf die Besonderheiten seines Glaubens ein und erläuterte einige der Gebote, die nur für Juden gelten. Dabei zeigte sich, dass die Schüler zwar grundsätzliche Kenntnisse besitzen, sich an vielen Stellen dieses Wissen aber trotzdem nur an der Oberfläche bewegt. Deshalb vertiefte Herr Elias Dray seinen Vortrag noch in Bezug auf die verschiedenen liturgischen Gegenstände und deren Verwendung, wobei natürlich besonders die historische Tora-Rolle Erwähnung fand, die sogar die Reichspogromnacht 1938 überstanden hat und zur Zeit in Sulzbach-Rosenberg ausgestellt wird. Nach ihrer Restaurierung soll diese wertvolle Rolle übrigens wieder in der Amberger Synagoge zurückkehren und für Gottesdienste genutzt werden.

Großes Interesse weckten dann die Erzählungen über die vielfältigen  jüdischen Feste und Feiertage, wie zum Beispiel das Chanukka-Fest, der Jom Kippur-Feiertag oder das Pessach-Fest zur Feier der Befreiung aus Ägypten. Zudem ergänzte der Rabbiner seine Ausführungen auch immer wieder mit kleinen Anekdoten, wie die Erwachsenen, aber auch die Kinder diese Feste erleben und vor allem, wie wichtig für die Juden das Zusammenleben mit und in der Familie ist.

Am Ende dankte Frau Barbara Koller dem Rabbiner für seine Gastfreundschaft und die interessanten Einblicke sowohl in die Besonderheiten als auch in den Alltag des jüdischen Glaubens.

 


 

Die Helfer in der Nachbarschaft

 

Besuch der 3. Klasse bei der Freiwilligen Feuerwehr Ammersricht

Die Schüler der R3 der Grund- und Mittelschule Ammersricht beschäftigen sich nun schon seit ein paar Tagen mit allem Wissenswerten zum Thema Feuer. Was liegt da näher, als die direkte Nachbarschaft zur Wache der Freiwilligen Feuerwehr Ammersricht für einen unterrichtlichen Besuch zu nutzen.

Anfangs gab der 2. Kommandant Christian Karl den Schülern mit Hilfe einer PowerPoint-Präsentation einen vielseitigen Einblick in die Arbeit und Aufgaben der Feuerwehr. Nebenbei wurde aber auch intensiv das Verhalten bei einem Brand wiederholt, bei dem die Schüler zeigen konnten, was sie bereits alles von ihrer Klassenleiterin Frau Brigitte Simmerl gelernt hatten. Gerade die Bilder zu spektakulären Einsätzen, aber auch zur technischen Ausstattung der Feuerwehr hinterließen Eindruck bei den Kindern, was an den zahlreichen „Aahs“ und „Oohs“ deutlich zu erkennen war.

Im Anschluss ging es in die Fahrzeughalle, wo schon einiges an Technik aufgebaut war und zudem auch ein Blick in ein Löschgruppenfahrzeug möglich war. Es herrschte sichtlich großes Staunen über die vielen Gerätschaften, die es da zu sehen gab und vor allem, dass man das ja auch alles im Einsatz bedienen können muss.

Den Höhepunkt lieferte aber natürlich die Feuer-Show im Freien, für die die anwesenden Feuerwehrleute eine Simulation einer Fettexplosion und ein Lagerfeuer vorbereitet hatten. Da wurde es dem ein oder anderen schon mulmig zu Mute, denn bei der schlagartigen Entzündung des Topfes mit dem heißen Fett, schlug die Stichflamme mehrere Meter hoch und die große Hitze war auch in einiger Entfernung deutlich zu spüren. Anschließend durften sich die Schüler als Löschhelfer betätigen, indem sie mit einer Wasserspritze ein Lagerfeuer ablöschten. Dazu gesellten sich dann auch einige Schüler der 7. Klasse zusammen mit ihrem Lehrer Bernhard Hirsch, die sich aktuell ebenfalls mit dem Thema Verbrennung im Unterricht beschäftigen.

So eine Gelegenheit darf man sich natürlich nicht entgehen lassen und selbst bei den Großen konnte man in den Augen sehen, welchen Reiz Feuer auf den Menschen ausübt. Am Ende dankte Frau Simmerl den engagierten Freiwilligen, die sich gleich mit sechs Mann an diesem Vormittag eingebracht hatten und man vereinbarte, einen Termin im Frühjahr oder Sommer für eine Technikschau der Ammersrichter Feuerwehr zu suchen, bei dem sich hoffentlich wieder zahlreiche Freiwillige unter den Kindern und Jugendlichen finden lassen, die man für dieses wichtige Ehrenamt begeistern kann.

 

Bitte klicken Sie hier um zum Bericht auf der Seite der Feuerwehr Ammersricht zu gelangen.

 


 

Klare Sicht im EDV-Raum.

 

Die Grund- und Mittelschule Ammersricht bietet den Schülern mit den Kursen in Tastschreiben, Wirtschaft, Informatik und ECDL umfangreiche Bildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten für den  Einstieg in eine immer mehr von digitalen Medien bestimmte Berufswelt an. Beim Unterrichten von Computergrundlagen ist es wichtig den Schülern alle Programmoberflächen und die zugehörigen Schaltflächen über Beamer zu zeigen und zu erklären.

 

 

 

Da die bisherige Projektionsfläche im Informatikraum zu klein und die Randleisten der Anwendungen immer „abgeschnitten“ waren, wurde kurzerhand beschlossen diese zu entfernen. Da die Wand dahinter nicht besonders gut zur Projektion geeignet war, besorgte Herr Wüst eine spezielle Leinwandfarbe. Vorher wurden noch Löcher verspachtelt und die Wand geglättet und grundiert. Vielen Dank an Laura aus der R9 für ihre Mithilfe beim Auftragen der Farbe und ihr tolles Engagement.


 


Lernort Rathaus


Bereits im Dezember hatten die Schüler der Klasse R4 im HSU- Unterricht das Thema „Gemeinde“ behandelt. Jetzt war es endlich soweit!
Der 2. Bürgermeister der Stadt Amberg, Herr Michael Preuß, lud die Kinder ins Rathaus ein. Im großen Rathaussaal durften sie auf den Sitzen der Stadträte Platz nehmen. Mit Bravour meisterten die Mädchen und Jungen das Amberg-Quiz. Herr Hans-Georg Schrüfer informierte anschließend über die Geschichte des Rathauses. Nach seiner Anleitung stellten die Schüler abschließend über Mikrophone Fragen an den Bürgermeister, der diese bereitwillig und humorvoll beantwortete. Nach einem gemeinsamen Foto stärkten sich die Kinder mit Brezen und Apfelsaft für den Heimweg.
        

 



 



„Lauf dich fit“ begeistert und bewegt Ammersricht

 

63 250 Schulkinder in drei Bezirken: Diesen unglaublichen Teilnehmerrekord vermeldet das Erfolgsmodell „Lauf dich fit“ des Bayerischen Leichtathletik-Verbandes (BLV). Nachdem das Projekt 2016 in Oberbayern auf unerwartet große Resonanz stieß, kamen für 2016/2017 zusätzlich die Bezirke Oberpfalz und Niederbayern mit „ins Boot“. Ungefähr 24 Wochen haben die Kinder nun Zeit, an den Schulen im Rahmen ihres Sportunterrichts für die abschließenden „Challenge Weeks“ zu trainieren, in denen sie dann  ihr Laufabzeichen erwerben können. Während dieser Übungsphase sollen den Schülern wichtige sportliche Werte wie Motorik, Koordination und Konzentration vermittelt werden, die auch einen erheblichen Einfluss auf viele Lebensbereiche haben. Hauptziel ist es, dass das Kind dabei spielerisch komplexe sportliche Basisfähigkeiten erlangt, um den Grundstein für spätere sportliche Weiterentwicklung zu erlangen.

Über das ganze Schuljahr hinweg wird trainiert, um dann bei der Challenge im Frühsommer 15 beziehungsweise 30 Minuten am Stück zu laufen – egal wie weit, egal wie schnell. Je nach erbrachter Leistung wird das Laufabzeichen in grün beziehungsweise rot verliehen. Projektpartner ist die Sportjugendstiftung des bayerischen Sparkassen.

Die besten Schulen werden dann zum großen Abschlussevent am 28.06.2017 des Bezirks Oberpfalz eingeladen. Entscheidend ist hier die höchste Erfolgsquote in Prozent, bezogen auf die Gesamtschülerzahl der jeweiligen Schule. Als Belohnung wartet dort ein spaßiger und informativer Sporttag rund um das Thema Leichtathletik auf die Kinder.